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23.04.2007

Der Gemeindejugendpfleger war auf unsere Einladung für zwei Stunden zu Gast im Parteibüro. Wir wollten mal wieder genauer wissen, wie es um das Leben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen in Stockelsdorf steht und was für Kinder und Jugendliche in Stockelsdorf getan wird. Dirk Hakelberg kam gerne – und strahlte gleich das aus, was man sich von einem Menschen in dieser Position wünscht: viel Warmherzigkeit, solides Wissen und ein hohes Maß an Geradlinigkeit. Wert legte er gleich darauf, nicht steif als amtlicher „Gemeindejugendpfleger“ aufzutreten, sondern Kinder- und Jugendberater zu sein.

Eine Stunde gab es reichlich Informationen über das Café, die Villa und viele dort durchgeführte Veranstaltungen, wie z.B. Ferienpassaktionen, Herbst- und Frühjahrfreizeiten, über seine Arbeit im Jugendausschuss der Gemeinde, in der Hilgendorff-Stiftung, im Gemeindejugendring und dem Kriminalpräventiven Rat.

Viel Interessantes und Aufschreibenswertes gab es zu hören. Allerdings wurde immer wieder deutlich, wie wichtig es ist, mit Kindern und Jugendlichen durch eine vertrauliche Atmosphäre in Kontakt zu kommen. Nur so kann auch hilfreich bei der Erziehung von Elternhaus und Schule mitgearbeitet werden. Es ist – so Dirk Hakelberg – immer wichtig zu wissen, wie viel Erziehung nötig ist und vertragen wird.

Karin Sorgenfrei interessierte sich besonders für Fragen zur Erziehung im Hort. Auch sieht sie die Kindergartenpflicht als ein wichtiges Thema an, um rechtzeitig Kindern Halt zu geben, die diesen als Schlüsselkinder oder aus anderen Gründen nicht finden. Dazu wollte sie Dirk Hakelbergs Meinung hören.

Viele Fragen zielten auf das soziale Miteinander im Ort, auf Probleme mit Alkohol, mit Drogen und mit Gewalt ab – und auf die Zufriedenheit Dirk Hakelbergs mit seinem Tätigkeitsfeld.

Dirk Hakelberg beantwortete alle Fragen zur großen Zufriedenheit. Er vermittelte einen sehr kompetenten Eindruck und konnte glaubhaft versichern, mit seiner Arbeit im Kern zufrieden zu sein. Wir als Gastgeber waren das auch – waren wir als Kommunalpolitiker doch wieder besser informiert, was Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde angeht.
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